Skabiosen-Flockenblume

Merkmale
Die Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa) ist eine mehrjährige Wildstaude, die zwischen 30 und 120 Zentimeter hoch werden kann. Ihre rosa bis lila gefärbten Blüten zeigt sie von Mai bis September.
Von der Wiesen-Flockenblume lässt sie sich durch ihre gefiederten Blätter unterscheiden. Zudem kann sie deutlich höher werden als Centaurea jacea.



Vorkommen
Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst die meisten europäischen Länder, es reicht in Asien bis in den Kaukasus und nach Sibirien. Da die Skabiosen-Flockenblume auch als Zierpflanze verwendet wird, konnte sie auch in andere Regionen vordringen. Unter anderem nach Neuseeland und Nordamerika.
Besiedelt werden Wiesen, Dämme, Wegränder, Waldränder und Böschungen. Am besten gedeiht sie in voll- bis teilsonnigen Lagen. Da sie tief wurzelt, kann sie auch an trockenen Standorten wachsen.

Verwendung
Centaurea scabiosa kommt vereinzelt als Gartenstaude zum Einsatz, ist aber weit weniger bekannt als die Berg-Flockenblume (Centaurea montana), von der es einige Zuchtformen gibt.

Anzuchtanleitung
Die Skabiosen-Flockenblume ist ein Lichtkeimer. Ihre Samen werden nur auf die Erde gelegt und angedrückt. Weshalb es von Vorteil ist, wenn sie unter kontrollierten Bedingungen im Topf vorgezogen wird. Sie kann aber auch ab Juni direkt ins Beet gesät werden.

Als Substrat habe ich torffreie Kräutererde verwendet. Bei ungefähr 22 °C dauerte es eine Woche, bis der erste Samen keimte.
Nach meinen Beobachtungen keimen die Samen unregelmäßig, also nicht alle gleichzeitig. Was aber auch am verwendeten Saatgut liegen kann.
Um das Austrocknen zu vermeiden, sollte der Anzuchttopf abgedeckt werden oder in einem mit Wasser gefüllten Untersetzer stehen.

Wenn die meisten Samen gekeimt haben, können die Sämlinge an einen sonnigen Standort kommen.
Weitere Bilder








Kategorien: Blattbestimmung | Rot & rosa blühende Pflanzen |

Achillea millefolium (Schafgarbe)
Ambrosia artemisiifolia (Beifußblättriges Traubenkraut)
Arctium lappa (Große Klette)
Arctium nemorosum (Hain-Klette)
Arctium tomentosum (Filz-Klette)
Artemisia absinthium (Wermut)
Artemisia vulgaris (Beifuß)
Bellis perennis (Gänseblümchen)
Carduus acanthoides (Weg-Distel)
Carduus nutans (Nickende Distel)
Centaurea diffusa (Sparrige Flockenblume)
Centaurea jacea (Wiesen-Flockenblume)
Chondrilla juncea (Großer Knorpellattich)
Cichorium intybus (Gewöhnliche Wegwarte)
Cirsium arvense (Acker-Kratzdistel)
Cirsium oleraceum (Kohl-Kratzdistel)
Cirsium vulgare (Gemeine Kratzdistel)
Conyza canadensis (Kanadisches Berufkraut)
Cota tinctoria (Färberkamille)
Crepis biennis (Wiesen-Pippau)
Crepis capillaris (Kleinköpfiger Pippau)
Dittrichia graveolens (Schmalblättriger Klebalant)
Erigeron annuus (Einjähriges Berufkraut)
Erigeron bonariensis (Südamerikanisches Berufkraut)
Erigeron karvinskianus (Mexikanisches Berufkraut)
Eupatorium cannabinum (Gewöhnlicher Wasserdost)
Galinsoga ciliata (Knopfkraut, Franzosenkraut)
Galinsoga parviflora (Kleinblütiges Knopfkraut)
Helminthotheca echioides (Natternkopf-Bitterkraut)
Hieracium pilosella (Kleines Habichtskraut)
Hypochaeris radicata (Ferkelkraut)
Inula britannica (Wiesen-Alant)
Jacobaea vulgaris (Jakobs-Kreuzkraut)
Lactuca serriola (Stachel-Lattich)
Lapsana communis (Rainkohl)
Leontodon hispidus (Steifhaariger Löwenzahn)
Matricaria discoidea (Strahlenlose Kamille)
Mycelis muralis (Mauerlattich)
Onopordum acanthium (Gemeine Eselsdistel)
Pentanema squarrosum (Dürrwurz)
Picris hieracioides (Gewöhnliches Bitterkraut)
Pilosella aurantiaca (Orangerotes Habichtskraut)
Scorzoneroides autumnalis (Herbst-Löwenzahn)
Senecio inaequidens (Schmalblättriges Greiskraut)
Senecio leucanthemifolius ssp. vernalis (Frühlings-Greiskraut)
Senecio vulgaris (Gewöhnliches Kreuzkraut)
Silybum marianum (Mariendistel)
Solidago canadensis (Kanadische Goldrute)
Solidago virgaurea (Echte Goldrute)
Sonchus arvensis (Acker-Gänsedistel)
Sonchus asper (Raue Gänsedistel)
Sonchus oleraceus (Gemüse-Gänsedistel)
Tanacetum vulgare (Gemeiner Rainfarn)
Taraxacum officinale (Löwenzahn)
Tragopogon dubius (Großer Bocksbart)
Tragopogon pratensis (Wiesen-Bocksbart)
Tripleurospermum inodorum (Geruchlose Kamille)
Tussilago farfara (Huflattich)