Schafgarbe, Gemeine Schafgarbe, Gewöhnliche Schafgarbe

Die Schafgarbe (Achillea millefolium) zählt zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist mit vielen, ebenfalls sehr bekannten Pflanzen verwandt, wie zum Beispiel Beifuß, Kamille und Margerite. Ihre Blütezeit dauert von Mai bis Oktober, die Höhe kann bis zu 1,5 Meter betragen. Sie besiedelt Halbtrockenrasen, Wegränder, Schuttplätze und ist auch in Städten – zumindest hier in Mannheim – häufig anzutreffen.

Als Standort mag sie es gerne sonnig, ihre Ansprüche an den Boden sind nicht sonderlich hoch. Er sollte nur nicht dauerhaft unter Wasser stehen und kann etwas Sand oder feinen Kies enthalten. Wenn sie angewachsen ist, was ungefähr sechs Monate dauert, kommt sie auch mit kurzen Trockenperioden zurecht. An trockenen Standorten bleibt sie aber kleiner, und wird nur zwischen 10 und 30 Zentimeter hoch.

Verwendung
Die Schafgarbe in der Küche
Achillea millefolium überzeugt nicht nur durch ihre schlichte Eleganz, sie ist als Heilpflanze auch heute noch von Bedeutung. So soll sie unter anderem bei Problemen im Magen-Darm-Trakt hilfreich sein und den Appetit anregen. Auf die letztgenannte Wirkung bin ich leider nicht angewiesen – wie es mir meine Waage regelmäßig mitteilt.
Angeboten wird die Schafgarbe in Form von Tee oder als Presssaft.
Sie eignet sich übrigens auch für die Wildkräuterküche, zum Beispiel zum Würzen von Fleisch und Kartoffelgerichten. Mit den jungen Blättern lassen sich Salate aufpeppen. Da ihr Aroma im Abgang bitter ist, sollte sie jedoch vorsichtig eingesetzt werden.

Anzuchtanleitung

Im Haus ist die Aussaat der Schafgarbe ganzjährig möglich. Im Garten erfolgt sie am besten im Frühjahr.
Achillea millefolium ist ein Lichtkeimer, die Samen werden nur auf die Erde gelegt, aber nicht damit bedeckt. Ich habe torffreie Anzuchterde verwendet.
Um das Austrocknen der Samen zu vermeiden, sollte der Anzuchttopf abgedeckt werden oder in einem Zimmergewächshaus stehen.

Der Standort für die Anzucht kann hell bis teilsonnig sein. Bei 18 bis 22 °C dauert es gut eine Woche, bis die ersten Samen keimen.
Das Substrat muss gleichmäßig feucht gehalten werden.
Im Garten können die Samen einfach auf den feuchten Boden geworfen werden.

Die Schafgarbe im Garten
Für die Kultur im Garten sind im Staudenfachhandel auch Sorten der Schafgarbe zu erhalten. Mit gelben, lila, orangen, rosa und roten Blüten.


Die Schafgarbe als Lebensraum
Auf den Blüten und Blättern der Schafgarbe tümmelt sich so einiges Getier. Dazu zählen nicht nur bestäubende und saugende Insekten, sondern auch Schnecken.










Kategorien: Heilpflanzen | Weiß blühende Pflanzen |

Ambrosia artemisiifolia (Beifußblättriges Traubenkraut)
Arctium lappa (Große Klette)
Arctium nemorosum (Hain-Klette)
Arctium tomentosum (Filz-Klette)
Artemisia absinthium (Wermut)
Artemisia vulgaris (Beifuß)
Bellis perennis (Gänseblümchen)
Carduus acanthoides (Weg-Distel)
Carduus nutans (Nickende Distel)
Centaurea diffusa (Sparrige Flockenblume)
Centaurea jacea (Wiesen-Flockenblume)
Centaurea scabiosa (Skabiosen-Flockenblume)
Chondrilla juncea (Großer Knorpellattich)
Cichorium intybus (Gewöhnliche Wegwarte)
Cirsium arvense (Acker-Kratzdistel)
Cirsium oleraceum (Kohl-Kratzdistel)
Cirsium vulgare (Gemeine Kratzdistel)
Conyza canadensis (Kanadisches Berufkraut)
Cota tinctoria (Färberkamille)
Crepis biennis (Wiesen-Pippau)
Crepis capillaris (Kleinköpfiger Pippau)
Dittrichia graveolens (Schmalblättriger Klebalant)
Erigeron annuus (Einjähriges Berufkraut)
Erigeron bonariensis (Südamerikanisches Berufkraut)
Erigeron karvinskianus (Mexikanisches Berufkraut)
Eupatorium cannabinum (Gewöhnlicher Wasserdost)
Galinsoga ciliata (Knopfkraut, Franzosenkraut)
Galinsoga parviflora (Kleinblütiges Knopfkraut)
Helminthotheca echioides (Natternkopf-Bitterkraut)
Hieracium pilosella (Kleines Habichtskraut)
Hypochaeris radicata (Ferkelkraut)
Inula britannica (Wiesen-Alant)
Jacobaea vulgaris (Jakobs-Kreuzkraut)
Lactuca serriola (Stachel-Lattich)
Lapsana communis (Rainkohl)
Leontodon hispidus (Steifhaariger Löwenzahn)
Matricaria discoidea (Strahlenlose Kamille)
Mycelis muralis (Mauerlattich)
Onopordum acanthium (Gemeine Eselsdistel)
Pentanema squarrosum (Dürrwurz)
Picris hieracioides (Gewöhnliches Bitterkraut)
Pilosella aurantiaca (Orangerotes Habichtskraut)
Scorzoneroides autumnalis (Herbst-Löwenzahn)
Senecio inaequidens (Schmalblättriges Greiskraut)
Senecio leucanthemifolius ssp. vernalis (Frühlings-Greiskraut)
Senecio vulgaris (Gewöhnliches Kreuzkraut)
Silybum marianum (Mariendistel)
Solidago canadensis (Kanadische Goldrute)
Solidago virgaurea (Echte Goldrute)
Sonchus arvensis (Acker-Gänsedistel)
Sonchus asper (Raue Gänsedistel)
Sonchus oleraceus (Gemüse-Gänsedistel)
Tanacetum vulgare (Gemeiner Rainfarn)
Taraxacum officinale (Löwenzahn)
Tragopogon dubius (Großer Bocksbart)
Tragopogon pratensis (Wiesen-Bocksbart)
Tripleurospermum inodorum (Geruchlose Kamille)
Tussilago farfara (Huflattich)