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Medicago sativa ssp. varia (Bastard-Luzerne)

Bastard-Luzerne

Merkmale

Die Bastard-Luzerne (Medicago sativa ssp. varia) kann bis zu 80 Zentimeter hoch werden und blüht von Juni bis September. Im Erscheinungsbild ist die nah mit dem Rot-Klee verwandte Pflanze variabel, wie an den Bildern unschwer zu erkennen ist. Das Spektrum der Blütenfarben reicht von Gelb über Weiß bis nach Lila.

Im Gegensatz zum verwandten Arabischen Schneckenklee wächst die Bastard-Luzerne mehjährig und kann auch im Winter einige Blätter zeigen.

Bastard-Luzerne Blätter

Vorkommen

Die Herkunft von Medicago sativa ist nicht geklärt, diese Quelle vermutet den Kaukasus, Westasien und Europa. Bei uns wächst sie verwildert.

Zu finden ist sie an Wegrändern, Böschungen, auf Dämmen, Schuttplätzen oder in Wiesen. Auch auf Kieswegen und in Pflasterfugen kann sie wachsen und gedeihen.

Bastard-Luzerne an Radweg
Die Bastard-Luzerne Ende April auf einem Radweg.
Bastard-Luzerne auf Weg
Die Bastard-Luzerne kann in Pflasterfugen wachsen und Wege besiedeln.
Bastard-Luzerne auf Damm
Dichter Bestand der Bastard-Luzerne auf einem Damm.
Medicago sativa auf Weg
Medicago sativa ssp. varia auf einem Zufahrtsweg. Ihr flacher Wuchs lässt darauf schließen, dass sie schon gemäht wurde.
Medicago sative auf Haltestelle
Medicago sativa ssp. varia auf einer Straßenbahnhaltestelle.

Die Bastard-Luzerne als Lebensraum

Die Blüten der Bastard-Luzerne werden gerne von Hummeln angeflogen. Blattläuse ernähren sich von ihrem Pflanzsaft, deshalb sind auch Marienkäfer auf ihr anzutreffen, die sich von den Blattläusen ernähren.

Marienkäfer auf Luzerne
Bastard-Luzerne und Siebenpunkt-Marienkäfer.

Verwendung

Die Bastard-Luzerne ist eine wichtige Kulturpflanze. Sie wird als Vieh- und Menschenfutter genutzt. Wir kennen sie als Alfalfa und essen ihre Sprossen.

Alfalfasprossen
Alfalfasprossen

Botanik

Bei der Bastard-Luzerne (Medicago sativa ssp. varia) handelt es sich, ihr Name lässt es vermuten, um eine Hybride (Kreuzung). Desweiteren ist sie eine Unterart der Luzerne (Medicago sativa). Das verrrät der Zusatz „ssp.“ oder „subsp.“ (Subspezies) im botanischen Namen. Ihre Eltern sind ebenfalls Unterarten der Luzerne: M. sativa ssp. sativa × M. sativa ssp. falcata.

In der Fachliteratur ist sie gelegentlich noch unter ihrem alten botanischen Namen, als Medicago × varia zu finden.

Medicago sativa ssp. varia

Alfalfa

Luzerne

Medicago sativa ssp. varia