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Fallopia convolvulus (Windenknöterich)

Windenknöterich, Acker-Flügelknöterich

Merkmale

Im nicht blühenden Zustand kann der Windenknöterich (Fallopia convolvulus) leicht mit der Zaun-Winde oder Acker-Winde verwechselt werden. Verwandt ist er mit diesen Windengewächsen (Convolvulaceae) aber nicht. Von ihnen unterscheiden lässt er sich durch die Form und Größe seiner Blüten. Was er mit ihnen jedoch gemein hat ist, dass er sich ebenfalls großflächig ausbreiten kann. Und kleinere Pflanzen überwuchert.

Fallopia convolvulus ist eine einjährige Pflanze. Seine liegend oder kletternd wachsenden Triebe können über einen Meter lang werden. Er blüht von Juni bis Oktober.

Windenknöterich Zaunwinde Ackerwinde
Blühender Windenknöterich (links) mit Acker-Winde (rechts oben) und Zaun-Winde (rechts unten).
Windenknöterich
Kriechend wachsender Windenknöterich.

Vorkommen

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Windenknöterich liegt in Europa, Nordafrika und Asien, wo es sich bis nach Indien erstreckt. Als eingeschleppte Art soll er auch in Australien, Neuseeland, Nordamerika und einigen südamerikanischen Ländern vorkommen (Quelle).

Besiedelt werden Äcker, Felder, Unkrautflure, Gärten, Baustellen, Schuttplätze, Dämme und Böschungen. Fallopia convolvulus gedeiht am besten an sonnigen und warmen Standorten, er verträgt gleichmäßig feuchte bis trockene Erde.

Windenknöterich in Unkrautflur
Windenknöterich in einer Unkrautflur.
Fallopia convolvulus
Fallopia convolvulus auf einem Bauzaun.
Winden-Knöterich mit Sonnwend-Wolfsmilch und Bingelkraut
Winden-Knöterich mit Sonnwend-Wolfsmilch (Euphorbia helioscopia, links) und Einjährigem Bingelkraut (Mercurialis annua, oben rechts).

Verwendung

Der Windenknöterich ist weder als Zier- noch als Nutzpflanze von Bedeutung. Seine Samen sollen essbar sein, lassen sich aber aufgrund ihrer geringen Größe schlecht kommerziell verwerten (Quelle).

Fallopia convolvulus