Sanguisorba minor (Kleiner Wiesenknopf)

Kleiner Wiesenknopf, Pimpinelle, Pimpernelle

Merkmale

Der Kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor) zählt zur Familie der Rosengewächsen (Rosaceae). Er ist nah mit den Fingerkräutern und Odermennigen verwandt.

Seine grün-braunen Blütenstände trägt der Wiesenknopf von Mai bis August. Er wächst mehrjährig und erreicht Höhen von 30 bis 60 Zentimetern. Die Verbreitung erfolgt durch Samen und Ausläufer. In milden Regionen zeigt er sich immergrün und behält auch im Winter einige seiner Blätter.

Kleiner-Wiesenknopf Blätter
In den Blättern des Kleinen Wiesenknopf kann sich Regenwasser oder Tau ansammeln.

Sanguisorba minor Blätter

Fliege auf Wiesenknopf

Vorkommen

Sanguisorba minor ist in den meisten europäischen Regionen heimisch. Sein Verbreitungsgebiet reicht bis nach Nordafrika und Zentralasien.

Außer in Wiesen und Magerrasen ist der Kleine Wiesenknopf auch auf Böschungen, Dämmen und an Wegrändern zu finden.

Kleiner Wiesenknopf am Wegrand
Kleiner Wiesenknopf am Wegrand.
Kleiner Wiesenknopf auf Bordstein
Zwischen Bordsteinen wachsender Wieseknopf Ende Oktober.

Verwendung

Junge Blätter können roh als Blattsalat gegessen werden. Sie schmecken leicht säuerlich. Mit zunehmendem Alter, werden die Blätter faserig.

Der Kleine Wiesenknopf als Lebensraum

Außer einigen Insekten, die seinen Nektar sammeln, wissen ihn auch andere Kleintiere zu nutzen. Die Gemeine Heideschnecke verbringt auf seinen vertrockneten Trieben ihren „Sommerschlaf“.

Schaumzikaden befestigen ihre Gelege an oder zwischen seinen Stängeln.

Heideschnecke auf Wiesenknopf
Die Gemeine Heideschnecke überdauert die heißen Sommerwochen in einer Art Trockenruhe.
Schaumnest auf Wiesenknopf
Schaumnest einer Schaumzikade.

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