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Solanum villosum (Rotfrüchtiger Nachtschatten)

Rotfrüchtiger Nachtschatten, Gelbfrüchtiger Nachtschatten

Beschreibung, Herkunft und Vorkommen

Der Rotfrüchtige Nachtschatten (Solanum villosum) sieht dem Schwarzen Nachtschatten nicht nur zum Verwechseln ähnlich, beide Arten können gemeinsam wachsend anzutreffen sein. Denn auch Solanum villosum besiedelt sonnige bis halbschattige Lagen und ist an Wegrändern, Straßenrändern, in Unkrautfluren, Parks, auf Böschungen oder Gebüschsäumen zu finden.

Die in diesem Artikel gezeigten Bilder sind im Spätherbst in einer Wohnanlage entstanden. Wo die Pflanzen bis Mitte November geblüht haben. Hier in der Rhein-Nackar-Region ist mir die Art bis jetzt nur im urbanen Raum begegnet.

Solanum villosum
Solanum villosum im November.

Solanum villosum wird zwischen 30 und 70 Zentimeter hoch, blüht von Juni bis November und wächst bei uns nur einjährig. Die Beeren können bis in den Dezember zu sehen sein.

Es exisiteren zwei Formen, die sich in der Farbe ihrer Beeren unterscheiden, der Rotfrüchtige Nachtschatten mit roten Beeren und der Gelbfrüchtige Nachtschatten mit gelben bis orangen Beeren. Auf den Bildern ist der Rotfrüchtige Nachtschatten zu sehen.

Das Verbreitungsgebiet reicht von Europa bis nach Nordafrika und in Asien bis in den Kaukaus (Quelle). In Australien und Nordamerika soll er verwildert wachsend vorkommen (Quelle).

Ist Solanum villosum essbar?

Der Rotfrüchtige Nachtschatten enthält Solanin, weshalb ich ihn nicht essen würde. Zudem wächst er häufig am Wegrand, wird also, wie viele urbane Wildgemüse und -kräuter, von Hunden gedüngt.

Solanum villosum am Wegrand
Solanum villosum am Wegrand. Ebenfalls zu sehen ist das Kanadische Berufkraut.

Solanum villosum

Rotfrüchtiger Nachtschatten

Solanum villosum

Solanum-villosum

Solanum-villosum

Solanum-villosum

Solanum-villosum