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Chenopodium hybridum (Bastard-Gänsefuß)

Bastard-Gänsefuß, Stechapfelblättriger Gänsefuß, Unechter Gänsefuß

Der Bastard-Gänsefuß (Chenopodium hybridum) wird auch Stechapfelblättriger Gänsefuß genannt, ist mit den Stechäpfeln aber nicht verwandt.

Bastard-Gaensefuß Blüten

Merkmale

Chenopodiastrum hybridum wirkt größer als der nah verwandte Weiße Gänsefuß, erreicht aber zumeist nur Höhen zwischen 30 und 80 Zentimeter. Er wächst einjährig, kann aber zwei Generationen pro Jahr hervorbringen.

Seine Hauptblütezeit dauert von Juli bis Oktober, blühende und fruchtende Pflanzen können aber bis in den Dezember zu sehen sein. In Gegenden mit milden Klima, wie hier in der Rhein-Neckar-Region.

Mit dem ersten heftigen Frost ist seine Vegetationsperiode beendet. Die Samen können auch sehr kalte Winter unbeschadet im oder auf dem Boden überstehen.

Botanik

In der Literatur ist dieser Gänsefuß häufig noch unter seinem alten botanischen Namen zu finden: Chenopodium hybridum.

Um eine Hybride, eine Kreuzung aus mehreren Arten, handelt sich bei ihm nicht. Auch wenn das Artepiphet, also der zweite Teil des botanischen Namens, dies vermuten lassen könnte.

Vorkommen

Das natürliche Verbreitungsgebiet liegt in Eurasien, es erstreckt sich bis nach Indien.

Chenopodium hybridum besiedelt Wegränder, Böschungen, Dämme, Gebüschsäume, Unkrautflure, Parks und Gärten. Er gedeiht gut an sonnigen bis halbschattigen Standorten mit gleichmäßig feuchtem sandig-lehmigem bis humosem Boden.

Hier in der Region ist er häufig, aber nicht ganz so häufig zu sehen wie der Weiße Gänsefuß. Der ähnliche Lebensräume besiedelt.

Ist der Bastard-Gänsefuß giftig?

Nein, seine Triebe, Blätter und Samen sind essbar. Er kann wie Spinat zubereitet werden.

Chenopodiastrum hybridum