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Vincetoxicum hirundinaria (Schwalbenwurz)

Schwalbenwurz, Weiße Schwalbenwurz, Weißblühende Schwalbenwurz

Schwalbenwurz

Merkmale

Die Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria) zählt zu den Seidenpflanzengewächsen (Asclepiadoideae), einer Unterfamilie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Sie ist nah mit so populären Zimmerpflanzen wie den Wachsblumen (Hoya) und der Kranzschlinge (Stephanotis floribunda) verwandt. Und nicht ganz so nah mit dem Oleander.

Vincetoxicum hirundinaria ist eine mehrjährige Pflanze und kann zwischen 30 und 120 Zentimeter hoch werden. Die weißen oder hellgelben Blüten erscheinen von Mai bis August.

Alle Pflanzenteile sind giftig, der Verzehr von Blättern, Blüten oder Wurzeln kann zu Atemstillstand führen (Quelle).

Vincetoxicum hirundinaria

Schwalbenwurz Blätter

Schwalbenwurz Blüten

Vorkommen

Die Schwalbenwurz ist in vielen europäischen Ländern heimisch. Ihr Verbreitungsgebiet reicht bis nach Nordafrika, in Asien erstreckt es sich bis in den Kaukasus und nach Westasien. In Nordamerika soll sie vereinzelt verwildert wachsend vorkommen (Quelle).

Außer in Wäldern und an Gebüschsäumen ist Vincetoxicum hirundinaria auch auf Dämmen und in Wiesen zu finden.

Schwalbenwurz auf Damm

Die Schwalbenwurz als Lebensraum

Die Blüten der Schwalbenwurz werden von Fliegen, Wespen und Wildbienen angeflogen. Dort kann die Veränderliche Krabbenspinne auf sie warten. Sie passt ihre Farbe der Umgebung an und ist zwischen den weißen Blüten nur schwer zu erkennen. Zumindest für menschliche Augen.

Krabbenspinne auf Schwalbenwurz
Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia)

Wespe an Schwalbenwurz

schwarze Wespe auf Schwalbenwurz