Nicht nur im urbanen Raum sind verwilderte Nutzpflanzen regelmäßig anzutreffen. Über diese „neuen Unkräuter“ wie Raps und Tomate habe ich hier im Blog bereits berichtet.
In diesem Artikel möchte ich ein weiteres neues Unkraut vorstellen, die Wassermelone (Citrullus lanatus). Sie neigt, wie auch die Tomate, zum unbeständigen Verwildern und kommt als Neophyt bereits seit einigen Jahren bei uns vor.

Beschreibung
Citrullus lanatus wächst einjährig, die Vegetationsperiode dauert in Mitteleuropa zumeist nur von Juni bis Oktober. Die bis zu drei Meter langen Triebe ranken oder liegen flach auf dem Boden.
Die Unterseiten der gelappten Blätter und die Triebe sind fein behaart.

Von der Wassermelone gibt es viele Sorten, die sich nicht nur in der Größe, Form, Farbe und im Aroma ihrer Früchte unterscheiden sondern auch im Habitus.

Verbreitungsgebiet und Lebensräume
Die Wildform von Citrullus lanatus, aus der unsere heutigen Wassermelonen gezüchtet wurden, stammt vermutlich aus Nordostafrika (Quelle).
Verwilderte Bestände gibt es in Mitteleuropa in der Nähe von Gärten. Aber auch durch weggeworfene Essensreste können Pflanzen in die Natur gelangen.




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Bryonia dioica (Rotfrüchtige Zaunrübe)