
wenn man in der freien natur fotografiert, dann ist der wind der natürliche feind des makroobjektivs. dieser bläst einem bevorzugt dann um die ohren, wenn man ein besonders schönes unkraut/wildkraut entdeckt hat. so geschehen gestern, als ich mir der schwarzen köngiskerze (verbascum nigrum) zuwendete. die magere bildausbeute habe ich aber nicht nur dem wind, sondern auch dem plötzlich einsetztenden regen zu verdanken.
diese pflanze aus der familie braunwurzgewächse (scrophulariaceae) besticht vor allem durch ihre gelben blüten mit den violetten staubfäden. sie kann über einen meter hoch werden und lässt sich gerne an wegrändern otter bahndämmen nieder.

