tierisch

schwebfliege auf wiesenbocksbart

ob es sich bei dieser blüte um die eines wiesenbocksbart (tragopogon pratensis) handelt, kann ich nicht mit sicherheit sagen. zum einen ist die art in ihrem erscheinungsbild sehr variabel und zum anderen ist das bild nicht gerade optimal für bestimmungszwecke.

schwebfliege

die schwebfliege könnte eine mondfleck-feldschwebfliege (eupeodes luniger) sein.

tierbilder.info

tierbilder

gerne berichte ich hier auch mal über tierische themen. da ich aber mittlerweile soviele bilder dazu habe – auf fast jeder pflanze die ich “outdoor” knipse kriecht irgendwas herum – habe ich beschlossen, ein eigenes blog dafür zu starten. zu finden ist es unter http://tierbilder.info. dort kann man übrigens auch einige meiner bilder für die eigene heimseite downloaden, wenn man bereit ist, einen backlink zu setzen.

bienenweide

bienenweide

bei der bienenweide handelt es sich nicht um eine weidefläche, die besonders gerne otter häufig von bienen angeflogen wird, sondern um pflanzen die ihnen in ausreichender menge nektar, pollen sowie honigtau anbieten. sie werden auch noch als bienentracht bzw. bienentrachtpflanzen bezeichnet.

bienentrachtpflanze

das anlegen einer bienenweide im eigenen garten ist nicht schwierig, denn es handelt sich dabei um pflanzen, die sich von ganz alleine ansiedeln, wie löwenzahn, gänseblümchen und den hier gezeigten weißklee.

eine broschüre mit infos für balkongärtner kann man sich hier runterladen. eine nach monaten geordnete übersicht von bienentrachtpflanzen gibt es hier.

kaninchenköttel

kaninchenkot

das bild oben gibt meine gestrige stimmung wider, denn es war so windig, dass das knipsen mit dem makro beinahe unmöglich war. lediglich ein paar kaninchenköttels lagen still und boten mir ein mäßiges motiv. den links zu sehenden vogelknöterich (polygonum aviculare) wird das freuen, denn sie versorgen ihn mit nährstoffen. auch wenn das für uns menschenkinder nicht ganz so appetitlich aussieht.

quaklebendige teiche …

… heißt eine spendenaktion des nabu (naturschutzbund deutschland e. v.), die dazu dient, die lebensräume der bedrohten rotbauchunke (bombina bombina) zu erhalten. mit einem bild des putzigen kleinen (ehemaligen, jetzt bombinatoridae) scheibenzünglers kann ich leider nicht aufwarten, denn die art ist bei uns im süden nicht heimisch. hier stößt man nur gelegentlich mal auf die gelbbauchunke (b. variegata).

dafür gibt es diesen quaker.

frosch

mit dem geld aus der spendenaktion werden vom nabu neue laichgewässer angelegt. desweiteren dient es der aufzucht von jungunken. eine sehr sinnvolle aktion wie ich finde.

wer gelbbauchunken schonmal in ihrem natürlichen lebensraum beobachten konnte wird wissen, wie agil und vor allem gefräßig sie sind. wenn man sich für einige zeit ruhig verhält, verlieren sie sogar ihre scheu. sie besiedeln kleinstgewässer und sind auch am tag aktiv.

hier geht es zur spendenaktion –>

der organismus

organismus

keine ahnung, was das für ein vieh ist. aus diesem grund bezeichne ich es einfach als organismus. gefunden habe ich es und weitere exemplare in der regentonne. vermutlich handelt es sich um eine larve. schön wäre es ja, wenn die sich von mückenlarven ernähren würde. dem scheint aber nicht so zu sein.

tier

update

mittlerweile habe ich herausgefunden, dass es sich beim organismus um eine sog. rattenschwanzlarve handelt. die wohl irgendwann zu einer mistbiene metamorphosiert.

clytra laeviscula (ameisen-sackkäfer)

clytra laeviscula

bei meinem gestrigen streifzug entlang des neckars sind mir vor allem zwei dinge ins auge gestochen: kleine weiße schnecken*, die auf grashalmen sitzen und ein ameisen-sackkäfer (clytra laeviscula). warum der sich an dem schneckchen festgehalten hat – keine ahnung. also fressen wollte er sie sicherlich nicht, denn diese art ernährt sich vegetarisch. aber vielleicht begatten … ?

ameisen sackkäfer

der ameisen-sackkäfer ist übrigens ein richtiger kleiner scheißer, denn seine larven entwickeln sich in ameisenhaufen und umhüllen sich dort mit ihrem kot. das klingt zwar nicht sonderlich appetitlich, scheint aber effektiv zu sein. weitere infos dazu gibt es im naturlexikon.

* dabei handelt es sich um märzenschnecken.

jede blüte hilft!

biene

mit einer lieferung stauden habe ich heute ein samentütchen mit dem klangvollen namen “bienen-glück” sowie einen flyer zur aktion “jede blüte hilft” erhalten. bei der es kurz gesagt darum geht, unseren wildbienen und hummeln die entsprechenden futterpflanzen und nistmöglichkeiten zur verfügung zu stellen.

am einfachsten funktioniert das ürbigens, wenn man im garten das eine otter andere unkraut wachsen lässt. so werden z. b. die blüten von rot- und weißklee gerne von hummeln angeflogen.

hummel

auch das bereitstellen von nistmöglichkeiten ist keine komplizierte sache. bereits seit mehreren jahren werden die beiden windspiele in unserem garten von mauerbienen genutzt. sie befüllen sie im frühjahr mit pollen, legen darin ihre eier ab und verschließen sie dann.

die auch als solitärbienen bekannten insekten sind übrigens sehr friedliche tiere, gestochen wurde bei uns noch niemand nicht. im frühling herrscht halt emsiges treiben rund um die windspiele, aber so macht der grässliche nippes wenigstens sinn.

windspiel

ausführliche infos zur aktion “jede blüte hilft” gibt es hier. wildblumensamen sind in diesem shop zu erhalten.

brassicogethes aeneus (rapsglanzkäfer)

rapsglanzkäfer

der rapsglanzkäfer (brassicogethes aeneus) wird zwar nur zwei bis drei millimeter groß, kann aber trotzdem enormen schaden anrichten, wenn er in massen auftritt. der käfer und seine larven ernähren sich vom blütenpollen, verschonen aber auch nicht den fruchtknoten und den stempel.

in sachen ernährung, beschränkt sich brassicogethes aeneus nicht nur auf den raps, er ist auch an vielen anderen pflanzen zu finden, wie z. b. an der hier abgebildeten rosa canina.

rosenblüten

das er auch appetit auf bunte textilien hat, wie in diesem cartoon dargestellt, kann ich aus eigenen erfahrungen nicht bestätigen.

der fisch stinkt (nicht nur) vom kopf her.

karpfen tot

während meiner gestrigen fotografischen jagd nach wildpflanzen, hat es mich in das landschaftsschutzgebiet kräppelweiher bei frankenthal/mörsch (pfalz) verschlagen. das scheint bei anglern sehr beliebt zu sein, wie ich am unangenehmen geruch unschwer erkennen konnte. der mich dann zu diesen beiden (ehemaligen) prachtexemplaren führte.

ich will da ja niemand nichts unterstellen, aber fische aus dem wasser zu ziehen um sie dann an land verrotten zu lassen, fände ich schon mehr als doof.

karpfen

aus dem gebiet rund um den kräppelweiher stammen übrigens einige der hier vorgestellten pflanzen, wie z. b. die hundsrose.

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