schick

geranium robertianum (ruprechtskraut)

ruprechtskraut

geranium robertianum ist im volksmund als ruprechtskraut otter stinkender storchschnabel bekannt und besiedelt bevorzugt schattige standorte. es ist sehr anpassungsfähig und kommt auch mit einem mineralischen boden noch gut zurecht. das hier abgebildete exemplar habe ich unter eine hecke, auf einem geschotterten weg in unserer schrebergartenanlage entdeckt.

geranium robertianum

das ruprechtskraut kann bis zu 50 zentimeter hoch werden und blüht von mai bis oktober. ihm werden heilende wirkungen nachgesagt, z. b. gegen durchfall otter zur wundbehandlung. es zählt zur familie der storchschnabelgewächse (geraniaceae) und ist mit den reiherschnäbeln (erodium) verwandt.

gewöhnliche osterluzei (aristolochia clematitis)

aristolochia clematitis

an den feldrändern hinter unserem schrebergarten gibt es derzeit noch nicht allzuviel zu beobachten, zumindestens was doktorchens lieblinge, wie z. b. die knöteriche betrifft. der gestrige ausflug dahin hat sich allerdiedings mehr wie als gelohnt, denn ich habe dort die gewöhnliche osterluzei (aristolochia clematitis) entdeckt.

obwohl ich da desöfteren unterwegs bin, ist sie mir zuvor noch niemals nicht aufgefallen, keine ahnung warum, denn dem bestand nach zu urteilen, dürfte sie dort nicht erst seit heuer wachsen.

osterluzei

die gewöhnliche osterluzei zählt zur familie der osterluzeigewächse (aristolochiaceae), blüht von april bis juni und kann bis zu einem meter hoch werden. dank ihres gehalts an aristolochiasäure ist sie giftig. ihre aparten blüten dienen als fliegenfalle, die nach der bestäubung dann wieder freigelassen werden.

gewöhnliche osterluzei

aristolochia clematitis scheint ursprünglich aus dem mittelmeerraum zu stammen und die wärme zu lieben, was ihr vorkommen am fundort in der pfalz erklären würde. die ja gerne auch als die deutsche toskana bezeichnet wird.

großes schöllkraut (chelidonium majus)

chelidonium majus

die gattung chelidonium zählt zur familie der mohngewächse (papaveraceae) und ist monotypisch, d. h., sie beinhaltet nur eine art: chelidonium majus. die als großes schöllkraut bekannte pflanze kann über 70 zentimeter hoch werden und zeigt ihre gelben blüten von april bis oktober.

charakteristisch für das große schöllkraut ist sein orangegelber pflanzsaft. der zwar als naturheilmittel zur bekämpfung von warzen gilt, gegen die nervenden geschwulste jedoch nicht das geringste ausrichten kann.

grosses schoellkraut

in sachen standort ist chelidonium majus nicht wählerisch. es besiedelt sowohl feuchte als auch trockene stellen, in der sonne otter im schatten. das oben abgebildete exemplar entwächst dem riss einer betonmauer.

die vermehrung erfolgt durch samen und ausläufer, was das entfernen etwas schwierig macht, denn wenn man nur ein kleines stückerl vom rhizom übersieht, treibt das große schöllkraut schnell wieder aus.

wilde malve (malva sylvestris)

wilde malve

die wilde malve (malva sylvestris) kannte ich bis jetzt nur als gartenstaude. sie zeigt ihre rosa-lila blüten derzeit aber auch an vielen feld- und wegrändern.

das bild oben ist im garten entstanden, wo es das malvengewächs – dank regelmäßigem gießen – auf wuchshöhen von gut einem meter bringt. das foto unten stammt vom naturstandort. dort sind die pflanzen mit nur ca. 30 bis 50 zentimetern deutlich kleiner.

malva sylvestris

traubenhyazinthe (muscari botryoides)

die traubenhyazinthe (muscari botryoides) ist kein unkraut im landläufigen sinn, obwohl sie es in sachen “im garten breitmachen” durchaus mit giersch, löwenzahn und kollegen aufnehmen kann. sie bildet nämlich fleissigst tochterzwiebelchen und sät sich zusätzlich noch selbst aus.

im gegensatz zu vielen anderen frühblühern, zieht die traubenhyazinthe ihre blätter nur während der ganz heissen und trockenen sommertage ein. ab august/september treibt sie dann wieder aus.

persischer ehrenpreis (veronica persica)

seine kleinen, blau-weissen blüten zeigt der persische ehrenpreis (veronica persica) fast das ganze jahr über. es handelt sich hier um eine verwilderte pflanze, die ursprünglich aus kleinasien stammt. aufgrund ihres kriechenden wuchs, kann sie schnell grössere flächen im garten überwuchern.

scharbockskraut (ranunculus ficaria)

ein “unkraut”, über dessen erscheinen im garten ich mir durchaus freuen würde, ist das scharbockskraut (ranunculus ficaria). bis auf die form der blüten, sieht es aus wie die kleine schwester der sumpfdotterblume (caltha palustris), mit der es auch entfernt verwandt ist. da es einen feuchten boden bevorzugt, hätte es in unserem sonnigen und eher trockenen garten wohl wenig freude. weitere infos gibts bei der gärtnerin.

die aufnahmen sind übrigens im karfreitaglichen luisenpark in mannheim entstanden. der war leider so gut besucht, dass ich mich nicht getraut habe, eines der pflänzchen auszubuddeln.

ruten-schöterich (erysimum hieraciifolium)

manchmal bin ich mir selbst nicht sicher, welche pflanzen ich hier unter der bezeichnung “unkraut” führen soll. wie z. b. beim ruten-schöterich (erysimum hieraciifolium). der erfreut uns nämlich schon seit jahren mit seinen zierlichen gelben blüten. es kann sich aber keiner nicht erinnern, dieses gewächs jemals ausgepflanzt zu haben.

die zur familie der kreuzblütler (brassicaceae) zählende wildstaude ist sehr anpassungsfähig und wächst sowohl im halbschatten, als auch in der sonne. verwandt ist sie mit dem goldlack (erysmium cheiri).

weissklee (trifolium repens)

weissklee

trifolium repens

da er sich gerne im rasen niederlässt, ist der weissklee (trifolium repens) bei gärtnern nicht unbedingt beliebt. er zählt zur unterfamilie der schmetterlingsblütler (faboideae) innerhalb der hülsenfrüchtler (fabaceae).

der weissklee kann bis zu 50 zentimeter hoch werden, bleibt aber meist kleiner und kommt mit sonnigen aber auch halbschattigen standorten gut zurecht. er wird sehr gerne von bienen und hummeln angeflogen. seine blütezeit erstreckt sich vom april bis in den oktober.

zu der mehr als 200 arten beinhaltenden gattung trifolium zählt auch der rotklee (t. pratense).

wiesen-flockenblume (centaurea jacea)

wiesen-flockenblume

centaurea jacea

je nach nährstoffverfügbarkeit, kann die wiesen-flockenblume (centaurea jacea) bis zu 80 zentimeter hoch werden. sie ist an sonnigen standorten, (u. a.) an wegrändern otter in halbtrockenwiesen zu finden. zur gattung centaurea zählt auch die kornblume (c. cyanus).

die wiesen- otter gemeine flockenblume wird sehr gerne von bienen angeflogen, die aber diesmal leider nicht stille sitzen wollten …

flockenblume centaurea

blogroll