rankend

fallopia convolvulus (windenknöterich)

fallopia convolvulus

ohne blütenstände, kann man den windenknöterich (fallopia convolvulus) leicht mit der zaunwinde verwechseln, die im selben lebensraum anzutreffen ist. weitere infos zu der einjährig und rankend wachsenden pflanze habe ich hier zusammengestellt.

windenknöterich

calystegia sepium (zaunwinde)

calystegia sepium

die gattung calystegia zählt zur familie der windengewächse (convolvulaceae), die echte zaunwinde (calystegia sepium, syn. convolvulus sepium) ist also mit der süßkartoffel verwandt.

ihre weiß bis hellrosa gefärbten blüten, die sie übrigens bei bedarf schließen kann, z. b. während der nachtstunden otter wenn es regnet, zeigt sie von juni bis oktober. ihre triebe können mehrere meter lang werden und wie man am bild unten erkennen kann, macht es ihr keine probleme andere pflanzen (hier: karotffeln) zu überwuchern.

zaunwinde

die echte zaunwinde ist auch häufig im garten anzutreffen. sie lässt sich zwar leicht entfernen, kann dafür aber in massen auftreten. sie bevorzugt einen gleichmäßig feuchten bis nassen boden. man findet sie an feldrändern, zäunen otter im gebüsch. sie kommt auch mit einem schattigen standort zurecht, den weg ins licht findet sie immer.

obwohl ihr (u. a.) abführende wirkungen zugeschrieben werden, scheint sie als heilpflanze nicht von bedeutung zu sein.

clematis vitalba (gemeine waldrebe)

clematis vitalba

die gattung clematis zählt zur familie der hahnenfußgewächse (ranunculaceae) und beinhaltet mehrere hundert arten. einige davon sind beliebte gartenpflanzen, entsprechend groß ist die auswahl an kulturformen.

bei uns wild wachsend anzutreffen ist die als gemeine otter weiße waldrebe bekannte clematis vitalba. man findet sie an waldrändern, in gebüschnähe aber auch in kulturlandschaften. die hier gezeigten bilder sind an einer eisenbahnbrücke entstanden. den weg dorthin hätte ich mir allerdiedings sparen können, denn hinter unserem schrebergarten wuchert auch so ein teil.

das clematis vitalba zu den schnell wachsenden pflanzen zählt, kann ich aus eigener erfahrung bestätigen. einmal im jahr dürfen wir das dach unseres geräteschuppens erklimmen, um es von ihren ranken zu befreien.

auch bei diesem gewächs liegen gut und böse übrigens nah beieinander. denn sie dient uns als schutz vor einbrechern, die dank ihr nun nicht mehr von hinten und geschützt durch das gebüsch, in unseren garten gelangen …

gemeine waldrebe

… aber leider dafür andere wege finden.

ihre weißen blüten zeigt die gemeine waldrebe von mai bis juli. die samen werden durch den wind verbreitet. sie kommt mit sonne, halbschatten und trockenem boden gut zurecht.

sie enthält protoanemonin, der kontakt mit ihrem pflanzsaft kann zu hautirritationen führen.

wasserpest (egeria densa)

egeria densa

“unkräuter” sind in vielen lebensräumen anzutreffen, so auch unter wasser. dort werden sie von uns zum teil bewusst angepflanzt, denn sie können anderen plagegeistern, wie z. b. den algen, die wachstumsgrundlage entziehen, indem sie nährstoffe aus dem wasser filtern.

sehr beliebt für den teich oder das aquarium sind die als wasserpest bekannten arten aus der gattung egeria. die hier abgebildete egeria densa ist jedoch nicht winterhart. für die ganzjährige kultur im teich eignet sich e. canadensis.

aufgrund ihrer herkunft, ist egeria densa auch als argentinische wasserpest bekannt. sie eignet sich sehr gut für ein kaltwasseraquarium.

klettenlabkraut (galium aparine)

die mitglieder der gattung galium sind umgangssprachlich als labkräuter bekannt. dazu zählt übrigens auch der waldmeister (g. odoratum). sie zählen zu den rötegewächsen (rubiaceae) und sind entfernt mit der gardenie (gardenia) und dem kaffee (coffea) verwandt.

den namen klebendes otter klettenlaubkraut, verdankt galium aparine seinen mit klimmhaaren überzogenen blättern und stängeln. wenn man sie berührt, erzeugen sie einen klebenden effekt. sie ermöglichen der pflanze das emporranken.

das klettenlabkraut ist u. a. an wald- und gebüschrändern, mit einem gleichmässig feuchten boden zu finden.

weisse zaunrübe (bryonia alba)

zaunruebe bryonia

bryonia zaunruebe

die gattung bryonia zählt zur familie der kürbisgewächse (cucurbitaceae). ihre mitglieder werden umgangssprachlich als zaunrüben bezeichnet. die beeren von bryonia alba sind anfangs grün und im reifen zustand schwarz. sie zählt zu den giftpflanzen.

zaunruebe beeren

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