traubenhyazinthe (muscari botryoides)

die traubenhyazinthe (muscari botryoides) ist kein unkraut im landläufigen sinn, obwohl sie es in sachen “im garten breitmachen” durchaus mit giersch, löwenzahn und kollegen aufnehmen kann. sie bildet nämlich fleissigst tochterzwiebelchen und sät sich zusätzlich noch selbst aus.

im gegensatz zu vielen anderen frühblühern, zieht die traubenhyazinthe ihre blätter nur während der ganz heissen und trockenen sommertage ein. ab august/september treibt sie dann wieder aus.

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klettenlabkraut (galium aparine)

die mitglieder der gattung galium sind umgangssprachlich als labkräuter bekannt. dazu zählt übrigens auch der waldmeister (g. odoratum). sie zählen zu den rötegewächsen (rubiaceae) und sind entfernt mit der gardenie (gardenia) und dem kaffee (coffea) verwandt.

den namen klebendes otter klettenlaubkraut, verdankt galium aparine seinen mit klimmhaaren überzogenen blättern und stängeln. wenn man sie berührt, erzeugen sie einen klebenden effekt. sie ermöglichen der pflanze das emporranken.

das klettenlabkraut ist u. a. an wald- und gebüschrändern, mit einem gleichmässig feuchten boden zu finden.

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persischer ehrenpreis (veronica persica)

seine kleinen, blau-weissen blüten zeigt der persische ehrenpreis (veronica persica) fast das ganze jahr über. es handelt sich hier um eine verwilderte pflanze, die ursprünglich aus kleinasien stammt. aufgrund ihres kriechenden wuchs, kann sie schnell grössere flächen im garten überwuchern.

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scharbockskraut (ranunculus ficaria)

ein “unkraut”, über dessen erscheinen im garten ich mir durchaus freuen würde, ist das scharbockskraut (ranunculus ficaria). bis auf die form der blüten, sieht es aus wie die kleine schwester der sumpfdotterblume (caltha palustris), mit der es auch entfernt verwandt ist. da es einen feuchten boden bevorzugt, hätte es in unserem sonnigen und eher trockenen garten wohl wenig freude. weitere infos gibts bei der gärtnerin.

die aufnahmen sind übrigens im karfreitaglichen luisenpark in mannheim entstanden. der war leider so gut besucht, dass ich mich nicht getraut habe, eines der pflänzchen auszubuddeln.

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wiesensalbei (salvia pratensis)

der bei uns heimische wiesensalbei (salvia pratensis) kann zwar zum würzen verwendet werden, hat aber lange nicht soviel aroma wie der küchensalbei (s. officinalis). das lila blühende wildkraut kann bis zu 60 zentimeter hoch werden und ist u. a. in halbtrockenwiesen zu finden.

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