wald-storchschnabel (geranium sylvaticum)

geranium sylvaticum

wenn man mit offenen augen gärtnert und das noch unbekannte erstmal wachsen lässt, kann man die eine otter andere angenehme überraschung erleben. so hat sich unter unserem kirschbaum vor einigen jahren ein wald-storchschnabel (geranium sylvaticum) niedergelassen. er kommt auch mit wenig licht zurecht und blüht von april bis juli.

entfernt verwandt ist er mit den pelargonien (pelargonium), die als geranien bekannt sind, da sie früher einmal der gattung geranium zugeordnet waren.

Geschrieben in essbar | Keine Kommentare

wilde malve (malva sylvestris)

wilde malve

die wilde malve (malva sylvestris) kannte ich bis jetzt nur als gartenstaude. sie zeigt ihre rosa-lila blüten derzeit aber auch an vielen feld- und wegrändern.

das bild oben ist im garten entstanden, wo es das malvengewächs – dank regelmäßigem gießen – auf wuchshöhen von gut einem meter bringt. das foto unten stammt vom naturstandort. dort sind die pflanzen mit nur ca. 30 bis 50 zentimetern deutlich kleiner.

malva sylvestris

Geschrieben in schick | Keine Kommentare

floh-knöterich (persicaria maculosa)

persicaria maculosa floh-knöterich

der floh-knöterich (persicaria maculosa) ist sowohl auf äckern otter an wegrändern zu finden, er besiedelt aber auch die ufer von flüssen und seen. er kann wuchshöhen von bis zu 80 zentimetern erreichen. das ist aber abhängig vom standort. ist der eher trocken und mager, dann bleibt er kleiner. seine roten blüten zeigt er vom juli bis in den september.

persicaria maculosa wurde früher der gattung polygonum zugerechnet und ist deshalb zumeist noch unter seinem alten namen, polygonum persicaria bekannt.

Geschrieben in essbar | Keine Kommentare

traubenhyazinthe (muscari botryoides)

die traubenhyazinthe (muscari botryoides) ist kein unkraut im landläufigen sinn, obwohl sie es in sachen “im garten breitmachen” durchaus mit giersch, löwenzahn und kollegen aufnehmen kann. sie bildet nämlich fleissigst tochterzwiebelchen und sät sich zusätzlich noch selbst aus.

im gegensatz zu vielen anderen frühblühern, zieht die traubenhyazinthe ihre blätter nur während der ganz heissen und trockenen sommertage ein. ab august/september treibt sie dann wieder aus.

Geschrieben in schick | Keine Kommentare

klettenlabkraut (galium aparine)

die mitglieder der gattung galium sind umgangssprachlich als labkräuter bekannt. dazu zählt übrigens auch der waldmeister (g. odoratum). sie zählen zu den rötegewächsen (rubiaceae) und sind entfernt mit der gardenie (gardenia) und dem kaffee (coffea) verwandt.

den namen klebendes otter klettenlaubkraut, verdankt galium aparine seinen mit klimmhaaren überzogenen blättern und stängeln. wenn man sie berührt, erzeugen sie einen klebenden effekt. sie ermöglichen der pflanze das emporranken.

das klettenlabkraut ist u. a. an wald- und gebüschrändern, mit einem gleichmässig feuchten boden zu finden.

Geschrieben in hakig | Keine Kommentare

persischer ehrenpreis (veronica persica)

seine kleinen, blau-weissen blüten zeigt der persische ehrenpreis (veronica persica) fast das ganze jahr über. es handelt sich hier um eine verwilderte pflanze, die ursprünglich aus kleinasien stammt. aufgrund ihres kriechenden wuchs, kann sie schnell grössere flächen im garten überwuchern.

Geschrieben in schick | Keine Kommentare

scharbockskraut (ranunculus ficaria)

ein “unkraut”, über dessen erscheinen im garten ich mir durchaus freuen würde, ist das scharbockskraut (ranunculus ficaria). bis auf die form der blüten, sieht es aus wie die kleine schwester der sumpfdotterblume (caltha palustris), mit der es auch entfernt verwandt ist. da es einen feuchten boden bevorzugt, hätte es in unserem sonnigen und eher trockenen garten wohl wenig freude. weitere infos gibts bei der gärtnerin.

die aufnahmen sind übrigens im karfreitaglichen luisenpark in mannheim entstanden. der war leider so gut besucht, dass ich mich nicht getraut habe, eines der pflänzchen auszubuddeln.

Geschrieben in schick | Keine Kommentare

wiesensalbei (salvia pratensis)

der bei uns heimische wiesensalbei (salvia pratensis) kann zwar zum würzen verwendet werden, hat aber lange nicht soviel aroma wie der küchensalbei (s. officinalis). das lila blühende wildkraut kann bis zu 60 zentimeter hoch werden und ist u. a. in halbtrockenwiesen zu finden.

Geschrieben in essbar | Keine Kommentare

ruten-schöterich (erysimum hieraciifolium)

manchmal bin ich mir selbst nicht sicher, welche pflanzen ich hier unter der bezeichnung “unkraut” führen soll. wie z. b. beim ruten-schöterich (erysimum hieraciifolium). der erfreut uns nämlich schon seit jahren mit seinen zierlichen gelben blüten. es kann sich aber keiner nicht erinnern, dieses gewächs jemals ausgepflanzt zu haben.

die zur familie der kreuzblütler (brassicaceae) zählende wildstaude ist sehr anpassungsfähig und wächst sowohl im halbschatten, als auch in der sonne. verwandt ist sie mit dem goldlack (erysmium cheiri).

Geschrieben in schick | Keine Kommentare

giersch (aegopodium podagraria)

die gattung aegopodium zählt zur familie der doldenblütler (apiaceae) und beinhaltet ca. fünf arten. das in unseren breiten bekannteste mitglied ist ohne zweifel der giersch (a. podagraria). die manchmal auch als geissfuss bezeichnete pflanze ist bei gärtnern gefürchtet. denn wenn sie sich erstmal im garten niedergelassen hat, wird man sie nur mit viel aufwand wieder los.

der giersch verbreitet sich durch unterirdische ausläufer. das macht es auch so schwer, ihm beizukommen. wenn man beim unkraut jähten ein nur wenige zentimeter grosses teilstück übersieht, treibt es bereits nach kurzer zeit weiter aus.

aegopodium podagraria ist übrigens essbar. seine blätter können zu salat otter gemüse verarbeitet werden. probiert habe ich das noch nicht.

der giersch ist sehr anpassungsfähig, man findet ihn sowohl an trockenen als auch an feuchten standorten.

Geschrieben in nervend | Keine Kommentare